Kreidemuseum in Sagard bei Sassnitz

Das Kreidemuseum auf Rügen - Wissenswertes rund ums weiße Gold

Die Kreidefelsen sind das Sinnbild für Rügen schlechthin und weißes Gold, so wird die Kreide auch genannt, ist ganz fest mit der Insel Rügen, ihrer Geologie und ihrer Kulturgeschichte verbunden.

Kein Wunder, dass es hier auch ein Museum gibt, das den Besuchern zeigt, was Kreide eigentlich ist, wie sie abgebaut und zu was verwendet wird.
All dies und noch viel mehr kann man im Kreidemuseum Gummanz in Sagard erfahren, denn die Betreiber haben sich zum Ziel gesetzt, Antworten auf möglichst alle Fragen über die Kreide zu finden und zu geben.

Getragen wird das Museum vom "Verein der Freunde und Förderer des Nationalpark Jasmund e.V." und man findet es an einem Ort, der authentischer nicht sein könnte, nämlich in der restaurierten Werkhalle des alten Kreidewerks von Gummanz.

Die Ausstellung setzt auf erlebnisreiche und anschauliche Präsentationen.


Die Besucher tauchen auf dem Kreide- und Naturlehrpfad ganz in die geologische Geschichte Rügens ein und erfahren wie die Kreide entstand und welche Fossilien man in ihr finden kann.

Doch Kreide ist natürlich nicht nur Erd-, sondern vor allem auch Kulturgeschichte und darum ist im Museum auch aufgearbeitet wie sich der Abbau von Kreide in seiner bereits 200 Jahre dauernden Tradition entwickelt und verändert hat.

Von der harten körperlichen Arbeit die zu Beginn im Kreidebruch aufgebracht werden musste, zur ausgefeilten Technologie, die heute angewendet wird.

Unterstützt wird der lebendige Eindruck der Ausstellung durch die Verwendung verschiedener Medien, wie Film- und Tonbandaufnahmen.

Was nach dem Ende des Abbaus aus den Brüchen wird und wie die Stadien der Renaturierung aussehen, lässt sich an verschiedenen Stellen und aus unterschiedlichen Perspektiven am alten Kreidebruch nachvollziehen und für Fossiliensammler hat das Personal stets Zeit und gibt gerne Hinweise auf die neueste Fachliteratur.

Zur Webseite des Museums: www.kreidemuseum.de